Sabine Bohlmann – Ein Mädchen namens Willow

Es ist September und damit ist bei mir der Herbst eingezogen. Mir egal, dass es draußen gerade 31°C hat. Jetzt ist Herbst. Punkt. Also her mit der herbstlichen Deko, passend zur heute vorgestellten Hexenreihe.

Im August haben das Kind und ich die ersten beiden Teile von Willow gelesen und wow, wir sind komplett abgetaucht.
Und damit herzlich willkommen zur ersten Rezension eben dieses Kindes auf meinem Kanal. Bitteschön:

Ich weiß nur, dass ich das Buch toll fand und es dringend empfehlen mag, wenn jemand Hexen mag. Besonders vier Hexen.
Ich mag einfach Hexen. Ich mag die Tiere, die die Mädchen in der Geschichte als Begleiter haben, dass Waldschrate vorkommen und einer von ihnen heißt, wie ich. Ich fand das Buch spannend und lustig und möchte sehr gern mit Willow und ihren Freund*innen befreundet sein.

Noah, 7 Jahre, mag Hexen

Und ja, mein Kind gendert wie ein Weltmeister. Ich habe das nicht ergänzt.

Willow erbt ein Waldstück von ihrer Tante und dazu gleich noch deren Hexenkraft. Bei den Erkundungstouren durch ihren Wald entdeckt sie, neben einem Haus und einem darin befindlichen „sprechenden“ Buch, auch jede Menge Geheimnisse und findet heraus, wie sie ihre Hexenkraft verstärken kann: Indem sie Kinder findet, die mit den Elementen Luft, Wasser und Erde verbunden sind, kann sie die ihr eigene Feuerkraft noch mächtiger machen. So lernt sie nicht nur andere Hexen kennen, sondern findet auch gleich Freundinnen fürs Leben. Bald schon müssen die Junghexen ihre neugewonnenen, magischen Fähigkeiten aber unter Beweis stellen, denn eine Baufirma will sich den Wald unter den Nagel reißen…

Im zweiten Band soll eines der Mädchen wegziehen, Willows Vater bandelt mit der furchtbaren Gundula an und auf einmal tauchen Jungs im Zauberwald auf – die „Waldschrate“ haben den Hexen gerade noch gefehlt…

Wir haben die Bücher geliebt, denn einerseits hat Autorin Sabine Bohlmann gleich einen ganzen Haufen tolle, starke und vielfältige Figuren erschaffen, andererseits schafft sie es, dem klassischen Hexenthema ein ganz neues Gesicht zu geben.

Es werden Geschlechterstereotype hinterfragt und aufgelöst, Natur und Klima stehen immer wieder im Mittelpunkt der Erzählung und was mir besonders gefallen hat: die Hexen sind hier die Guten!
Mal abgesehen davon, dass ich es wichtig finde, starke Mädchenfiguren nicht nur Mädchen vorzulesen, kommen im zweiten Teil auch Jungs dazu, die die Hexengeschichte Stück für Stück zu einer wunderbaren Erzählung über wahre Freundschaft machen.
Band drei ist bereits erschienen und wir warten jetzt sehnsüchtig darauf, dass er in der Bibliothek ankommt.
Lest das! Mit all euren Kindern ab 7. Alle. Los!

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