Robert Seethaler – Das Feld

Ich habe vor einigen Tagen „Das Feld“ von Robert Seethaler beendet. Es war mein erstes Buch des Autors und ich fürchte, irgendwas ist mir entgangen.


Ich weiß, dass ungefähr jede_r „Der Trafikant“ und „Ein ganzes Leben“ liebt und ich möchte diese beiden Bücher auch sehr gerne noch lesen, aber „Das Feld“ hat mich nicht abgeholt.


Worum geht es?
Die Toten eines Ortes, die auf einem Friedhof liegen, den alle nur „das Feld“ nennen, beschreiben ihre Gedanken aus dem Tod heraus. Jedes Kapitel ist einem dieser Toten gewidmet und aus dessen Perspektive erzählt, wodurch der Roman äußerst episodenhaft wirkt. Der rote Faden, der aus den einzelnen Episoden einen zusammenhängenden Roman macht, ist meiner Meinung nach sehr dünn.
Was mir beim Lesen echte Schwierigkeiten bereitet hat: Die Toten sind natürlich alle zu ganz unterschiedlichen Zeiten gestorben, die Erzählungen nicht chronologisch geordnet. Das erschwert es, dem ohnehin dünnen Faden zu folgen.


Sprachlich war es wundervoll und auch die Idee hat mich begeistert. Vielleicht war es für mich einfach nicht der richtige Zeitpunkt für dieses Buch. Vielleicht bin ich zu jung für dieses Buch. Ich weiß es nicht. Aber es war nicht „mein“ Buch.

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