Julius Kraft – Romeo & Julius

Danke an den Goldmannverlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Das Lyrische Ich, das ebenfalls Julius Kraft heißt, berichtet in diesem Buch von seiner Suche nach dem Traumprinzen, seinem Romeo, DEM EINEN. Julius hat gerade eine Beziehung hinter sich und taucht so langsam aus dem Liebeskummersumpf auf, indem er wieder anfängt, Männer zu daten. Seine Vorstellungen sind dabei enorm von Liebeskomödien und Disney-Filmen geprägt.

Ich habe oft geschmunzelt und gelacht. Das Buch ist wahrlich sehr unterhaltsam und eine locker, leichte Lektüre. Sprachlich bin ich häufiger über die ganzen „Girls“, „Boys“ und „Backpacks“ gestolpert und musste mich fragen ob Menschen, die genau so alt sind wie ich in Berlin vielleicht wirklich so reden.

Ab und zu habe ich gedacht, dass der arme Julius und seine Freundinnen aber wirklich enorm viel Alkohol trinken und zu viel rauchen, aber dann habe ich überlegt, wie ich meine Zeit vor meiner Schwangerschaft so verbracht habe und musste gestehen, dass das leider doch ganz schön realistisch ist.

Zunächst fand ich es wirklich schade, wie stark der Fokus auf dem Glück in der Partnerschaft lag und mitunter hätte ich Julius gern geschüttelt und ihm gesagt, dass niemand dazu da ist, ihn glücklich zu machen und dass er das selber machen muss. Dann habe ich an mich mit Anfang 20 gedacht und musste erneut einsehen, dass Julius Kraft uns Millenials ganz gut zu beschreiben weiß…

Ich bin sicherlich nicht die Zielgruppe für dieses Buch, aber es hat mich dennoch gut unterhalten. Allen, die vielleicht gerade Liebeskummer haben oder denen das Singledasein stinkt, kann „Romeo & Julius“ vielleicht auch ein bisschen mehr geben, als mir.

Als leichte Lektüre für zwischendurch ist es generell absolut zu empfehlen.

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