Katharina Hagena – Der Geschmack von Apfelkernen

„Und ich stellte fest, dass nicht nur das Vergessen eine Form des Erinnerns war, sondern auch das Erinnern eine Form des Vergessens.“

S. 171


Vor vielen Jahren hat mir eine Freundin #dergeschmackvonapfelkernen von #katharinahagena empfohlen. Seitdem hatte ich es immer wieder mal in der Hand, aber der Funke ist nicht übergesprungen. Dann hab ich es beim letzten Besuch der Bibliothek im „Mitnehmregal“ entdeckt und dachte, dass es dann jetzt so sein sollte. Heute habe ich es beendet und fand es sehr, sehr schön.

Paula kommt zur Beerdigung der Großmutter in das kleine Dorf in Norddeutschland, in dem sie die Sommer ihrer Kindheit verbracht hat. Hier wurde sie mit ihrer Nichte Rosmarie und deren Freundin Mira erwachsen. Auch die beiden Schwestern ihrer Mutter und Miras Bruder Max spielen in diesen Erinnerungen mehr oder weniger zentrale Rollen.

Erinnern und vergessen sind wichtige Motive in diesem langsamen und atmosphärischen Familienroman, den ich allen empfehlen kann.

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